Bundesverband Kalksandsteinindustrie e. V.

Nachhaltiges Bauen mit Kalksandstein

Ist ein Gebäude zunächst für eine kurzfristige Unterbringung einer größeren Personenzahl vorgesehen, kann durch die Auswahl des richtigen Baustoffes auch die Nachnutzung beeinflusst werden. Wände aus Kalkstandstein besitzen von Natur aus beste Eigenschaften und sind äußerst langlebig im Vergleich zu Bauten z.B. aus Holz. Zudem lassen sich die modularen Systeme, wie im „Kieler Modell“ aufgeführt, einfach und kostengünstig umbauen. Eine Nachnutzung, beispielsweise als sozialer Wohnraum, ist also problemlos möglich. KS-Wände sind sehr robust, so dass bei einer möglichen Folgenutzung der Renovierungsaufwand gering ist.

Doch abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen, sorgt Kalksandstein auch für ein gutes Gewissen. Denn bei seiner Produktion steht von Beginn an eine energiesparende Herstellung im Vordergrund. Gerade mal bei 200°C warmen Wasserdampf werden die Kalksandsteine ausgehärtet. Außerdem hat das strenge „Reinheitsgebot“ oberste Priorität: Es gibt vor, keine weiteren Grundstoffe außer Kalk, Sand und Wasser zu verwenden sowie auf chemische Zusatzstoffe komplett zu verzichten. Der naturfreundliche Abbau der Rohstoffe findet in nächster Nähe zur Produktionsstätte statt, um durch kurze Transportwege unnötige Schadstoffausstöße zu vermeiden. Hat der Kalksandstein dann doch seine Dienste getan, lässt er sich problemlos recyceln und zum Beispiel im Straßenbau wiederverwenden. Ebenso wie das Produkt selbst, können sich auch die Abbaustellen wieder naturverbunden zurückführen lassen, indem sie zu Biotopen für viele Tiere und Pflanzen werden – Stichwort Renaturierung.

KS-Lexikon

Infomaterial